lebevoll

Praxis für Gesundheitskultur

Qigong

Qigong stellt einen Sammelbegriff vielfältiger Übungsmethoden zur Stärkung der Lebenskraft dar, die in China über Jahrtausende entwickelt wurden.
Im Rahmen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) stellt Qigong den aktiven Teil dar und beschäftigt sich mit Körperhaltung, Bewegung, Atmung und geistigen Übungen der Konzentration und Imagination.

Qi kann als Lebenskraft interpretiert werden,
Gong bedeutet beharrliches Üben.

Alle Übungen können den individuellen Möglichkeiten und Bedürfnissen angepasst werden. Sie sind unabhängig vom Alter und weitgehend unabhängig vom Gesundheitszustand für jeden praktizierbar.

Selbst für körperlich gut trainierte Menschen stellen die Übungen eine Herausforderung an Konzentration, Koordination, Körperwahrnehmung, Flexibilität, Entspannung und Kraft dar.

Qigong-Workshops 2017/2018 (auf Spendenbasis)

Qigong Frühjahr 2018

Anmeldung Montagabend von 18 – 19:30 Uhr „15 Ausdrucksformen des Taji Qigong“ (Erlernen und Wiederholen)

Anmeldung Mittwochvormittag von 10:30 – 12 Uhr „15 Ausdrucksformen des Taji Qigong“ (Erlernen und Wiederholen)

Anmeldung Freitagvormittag von 11 – 12:30 Uhr „8 Brokate im Stehen und Sitzen“ (Erlernen und Wiederholen)

Qigong Sommer 2018


Qigong Yangsheng

Das Lehrsystem Qigong Yangsheng wurde von Prof. Jiao Guorui entwickelt und stellt ein umfassendes System aus Theorie und Übungsmethoden zur Kultivierung des Lebens.

Die Übungsmethoden des Qigong Yangsheng umfassen unterschiedliche Schwerpunkte und Zugangswege zur Kultivierung des Lebenskraft – Übungen-in-Ruhe, Übungen-in-Bewegung, Methode der induzierten Bewegung.

Prof. Jiao Guorui (1923-1997) war Arzt für Chinesische Medizin an der Akademie für TCM in Beijing. In enger Kooperation mit der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng e.V. in Bonn lehrte er viele Jahre sein Lehrsystem in Deutschland. So entstanden durch diese Zusammenarbeit diverse Lehrbücher, Poster, Lehrfilme und weitere Lehrmaterialien in deutscher Sprache.

Die 15 Ausdrucksformen des Taiji-Qigong
Die 8 Brokatübungen
Das Spiel der 5 Tiere


Shaolin Qi Gong

In der Shaolin-Tradition unterscheidet man zwischen Innerem oder Weichem Qi Gong und Äußerem  oder Hartem Qi Gong. Das Innere Qi Gong dient der Heilung und Gesunderhaltung von Körper, Geist und Seele. Über die Regulierung des Atems und des Blutes stärkt es die inneren Organe, befreit von alten Energien und Blockaden und hilft, sich mit frischer Energie aufzuladen.

Das Äußere Qi Gong wird im Zusammenhang mit Kampfkünsten geübt, um sich gegen äußere Einwirkungen wie Stockschläge und Fausthiebe unempfindlich zu machen (sogenanntes „Eisenhemd-Qi Gong“).

Das von mir vermittelte Shaolin Qi Gong gehört zum Inneren Qi Gong und ist ein vom Shaolin-Mönch Shi Xinggui für den Westen entwickelter Qi Gong-Stil, der mit sanften, harmonisierenden Bewegungen dem Übenden hilft, körperlich geschmeidiger und geistig entspannter durchs Leben zu gehen. Die Übungen sind leicht zu erlernen und weiter zu führen und fördern durch ihren sanften Bewegungsfluss ein inneres Empfinden von Leichtigkeit.

Shi Xinggui lebt seit 1997 in Österreich und vermittelt das Innere und Äußere Qi Gong in unterschiedlichsten Ländern.

Aktivierende Bewegung Text

Anleitung aktivierende Bewegung